WDK in der Laeiszhalle Hamburg - Foto: Björn Mildahn

Unsere nächsten Konzerte


Kirche am Rockenhof, Hamburg-Volksdorf, Samstag, 13. Mai 2017, 20 Uhr:

Franz Schubert: Messe in Es-Dur
Im Jahr ihres 30-jährigen Bestehens widmet sich die Walddörfer Kantorei dem letzten kirchenmusikalischen Werk von Franz Schubert (1797-1828). Die Messe in Es-Dur ist die größte seiner sechs lateinischen Messen. Schubert hat sie in seinem Todesjahr 1828 vollendet, aber die Uraufführung nicht mehr erlebt. Die Walddörfer Kantorei wird begleitet vom Ahrensburger Kammerorchester. Die Solisten sind Merle Gröning (Sopran), Nicole Dellabona (Alt), Stephan Zelck (Tenor) und Konstantin Heintel (Bass). Die Leitung hat Christoph Schönherr.

Vorverkauf ab Anfang April 2017 in der Volksdorfer Buchhandlung Ida von Behr, Im Alten Dorfe 31.

Haben Sie Lust, mitzusingen? Die Walddörfer Kantorei probt jeden Dienstag im großen Musikraum des Walddörfer-Gymnasiums, Im Allhorn 45, in Hamburg-Volksdorf. Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns an post{ät}walddoerfer-kantorei.de.

Über uns

Die Walddörfer Kantorei wurde 1987 von Christoph Schönherr gegründet. Mittlerweile hat auch seine Frau Barbara einen nicht mehr wegzudenkenden Anteil an der Probenarbeit. Das Repertoire des Konzertchores umfasst Werke von der Renaissance bis zur Moderne, wobei der Schwerpunkt auf den großen Oratorien, Messen, Kantaten und Motetten des 17. bis 19. Jahrhunderts liegt. Der Chor engagiert sich darüber hinaus auch immer wieder für die Aufführung zu Unrecht vergessener Werke, so führte die Walddörfer Kantorei 1999 z.B. Joh. A. Hasses »Te Deum« von 1776 im Rahmen des Festivals »Hamburg hört Hasse« zum ersten Mal wieder auf und probte 2009 das »Veni Sancte Spiritus« und »Te Deum laudamus« des Klassikkomponisten Æmilian Rosengart in seinem Heimat-Kloster Ochsenhausen.
Mit ungewöhnlichen Konzertprogrammen, wie etwa der Gegenüberstellung der Mozart´schen Bearbeitung von Händels »Messias« und der Soul/Jazz-Fassung Handel´s »Messiah – a soulful celebration«, die der Chor in einer Gemeinschaftsproduktion des NDR und des Jazzchors der Musikhochschule Hamburg aufführte, machte die Walddörfer Kantorei auf sich aufmerksam. Der Chor erhielt Einladungen nach Spanien, Russland, Italien und Lettland. Im Herbst 2003 fuhr das Ensemble nach Polen, um Deutschland auf dem renommierten »Musikfestival der vier Kulturen« in Lodz und Warschau mit Mendelssohns Oratorium »Elias« zu vertreten. Mit dem viel beachteten Projekt »Kyrie-Vertonungen aus 1000 Jahren« demonstrierte der Chor 2004 eindrucksvoll seine Vielseitigkeit. Im Herbst 2004 wurde der Chor mit dem Kulturpreis des Bezirksamtes Wandsbek ausgezeichnet. 2010 gab der Chor ein Benefiz-Konzert zugunsten des Diakonie-Hospizes Volksdorf, dem ein stolzer Spendenbetrag überreicht werden konnte. Dafür danken wir unserem Publikum herzlich.
Im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens 2012 gab die Kantorei ihr Jubiläums-Konzert im großen Saal der Laeiszhalle und folgte anschließend, mit den Werken der Hamburger Komponisten Brahms und Mendelssohn im Gepäck, einer Einladung zur Konzertreise nach St. Petersburg. 2013 wurde das Jazz- Oratorium »Hiskia«, eine Auftragskomposition des Chorleiters für den 34. Evangelischen Kirchentag in den Hauptkirchen St. Nikolai und St. Michaelis zur Uraufführung gebracht (»Gelungene Uraufführung des Jazz-Oratoriums 'Hiskia'«). Im Herbst 2015 trat der Chor während einer Italienreise mit Werken von Franz Schubert im Mailänder Dom und der Basilika von Varese auf.

Bereits im Alter von 20 Jahren übernahm Christoph Schönherr seine erste Chorleitungsstelle. In Frankfurt am Main studierte er Germanistik und Schulmusik, anschließend legte er sein Künstlerisches Diplom als Chordirigent bei Helmuth Rilling ab. Seine Liebe zum Segeln und dem Meer führten ihn 1980 nach Hamburg, wo er zunächst als Musiklehrer am Walddörfer Gymnasium arbeitete. Zusätzlich übernahm er die Jazzchöre der Universität Duisburg und der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. An der Hochschule für Künste (HdK) in Berlin promovierte er zum Dr. phil. Derzeit hat er eine Professur für Musikpädagogik und Ensemble-Leitung an der Hamburger Musikhochschule inne. Er ist ein gefragter Gastdirigent und Juror im In- und Ausland. In letzter Zeit widmet er sich wieder verstärkt der Komposition. Sein 2005 erschienenes »Magnificat« wird mittlerweile weltweit aufgeführt. 2008 leitete er die Uraufführung seiner »MISSA in tempore incerto« mit dem Internationalen Festivalchor C.H.O.I.R.. Sein Jazz-Oratorium »Hiskia« brachte er im Mai 2013 mit der Kantorei als Auftragswerk des evangelischen Kirchentags in Hamburg zur Uraufführung.


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